EISE PROGRAMM FIR D’GEMENG

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Kinder und Jugend

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Die Qualität der Kinderbetreuung wird auch weiterhin oberste Priorität haben. Mit dem Ziel, den Bedürfnissen der Kinder nach individueller Betreuung, Naturnähe und Förderung gerecht zu werden, wurde die Bëschcrèche errichtet. Um dem Platzmangel in Schule und Maison Relais entgegen zu wirken, steht ein neu errichtetes Gebäude kurz vor der Fertigstellung; dies garantiert jedem Kind in der Gemeinde einen Betreuungsplatz zu bekommen.

Projekte wie Baby+ und Dyspositif unterstützen Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Auch in den kommenden Jahren werden Kinder mit Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, Behinderungen oder Flüchtlingskinder unsere Hilfe benötigen.

In einem intergenerationellem Projekt werden sich das Jugendhaus und die Widdebierg 50+ ein Gebäude teilen, das derzeit renoviert wird.

Synergien mit Vereinigungen (SNJ, 4motion, ADEM), die der Förderung und der Eingliederung junger Menschen in die Arbeitswelt dienlich sind, wurden geschaffen. Zudem wurden jungen Arbeitssuchenden neben Ferienjobs und Ausbildungsplätzen Berufsförderungsverträge (CAE, CIE) angeboten.

déi gréng sind sich der Wichtigkeit sportlicher Betätigung bei Kindern und Jugendlichen bewusst und werden diese gezielt fördern. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben von der Maison Relais zu ihrem jeweiligen Sportverein begleitet zu werden damit sie sicher dort ankommen.

Die Gemeinde hat Fitnessgeräte für Bewegungsfreudige am Waldeingang in Roodt-Syr errichtet und beim Schulcampus wurde ein Spielfeld für Beachvolleyball angelegt. Um Freizeitsport attraktiver zu machen, werden weitere solche Initiativen folgen.

widdebierg

Wohnen

Um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum entgegenzuwirken, sind sowohl der Staat als auch die Gemeinden in der Pflicht. In den vergangenen sechs Jahren hat unsere Gemeinde sich dieser Verantwortung gestellt und verschiedene Wohnungen erworben, beziehungsweise angemietet. So wurde zum Beispiel in Roodt, gegenüber vom früheren Postgebäude, auf Wunsch der Gemeinde eine Wohnung behindertengerecht gebaut. Diese und eine weitere Wohnung an dieser Stelle werden demnächst für Einwohner unserer Gemeinde zur Verfügung stehen.

Wir werden in Zukunft diese Politik weiterführen und, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde, Wohnungen und Grundstücke in- und außerhalb des Bauperimeters zwecks Erschließung von Wohnraum erwerben.

Auch  werden wir weiterhin die Renovierung bestehender Bausubstanz fördern und Anreize schaffen damit Besitzer leerstehende Wohnungen wieder zur Verfügung stellen. Dabei wird sowohl auf die staatlicherseits zur Verfügung stehenden Instrumente zurückgegriffen, als auch mit der „Agence Immobilière Sociale" (AIS) zusammengearbeitet werden.

Um der ständigen Verteuerung der bebaubaren Grundstücke zu begegnen, sind sowohl das gesetzlich vorgesehene Vorkaufsrecht als auch langfristige Erbpachtverträge (bail emphythéotique) geeignete Mittel.

In Mensdorf sind im Augenblick drei Wohnungen am Entstehen. Es handelt sich hier um ein Pilotprojekt das es jungen Einwohnern der Gemeinde ermöglichen soll zur Miete zu wohnen und gleichzeitig in einen Bausparvertrag einzuzahlen. Wir werden die hierbei gemachte Erfahrung nutzen, um weitere innovative Wohnformen zu erproben, um den verschiedenen Ansprüchen und finanziellen Möglichkeiten der Wohnungssuchenden in unserer Gemeinde Rechnung zu tragen.

 

Integration und Kommunikation

In unserer Zeit stellt die Integration von neuen und alteingesessenen, von jungen und älteren Mitbürger die Gemeinschaft vor große Herausforderungen. Sie beinhaltet aber auch Chancen für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde.

Wir wollen diese Chancen wahrnehmen und setzen uns ein für:

·         Weiterer Ausbau unseres Welcome-Package für neu eingebürgerte Mitbewohner für Schule / Administration / Einkauf, etc.

·         Gezielte Austauschprojekte zwischen den Generationen wie z.Bsp. Hilfeleistungen von jungen Leuten für ältere Mitmenschen

·         ein Repair-Café für freiwillige Spezialisten

·         das Angebot kostenloser gemeindespezifischer Luxemburgischkurse auch weiterhin auf die Bedürfnisse der Menschen anpassen

·         Entwicklung einer Wandergruppe mit Einbindung in regionale oder nationale Verbände

·         Ausbau unseres Natur-“kapitals” für einen ökologischen Tourismus

Alle Projekte bedürfen einer einwandfreien und modernen Kommunikation von Gemeinde zu Bürgern und auch umgedreht. Deshalb schlagen wir vor:

·         Ausbau der Nutzung der neuen elektronischen Medien wie z.Bsp. Apps, Internet, SMS

·         Regelmäßige Informations-Versammlungen zu den aktuellen Themen in der Gemeinde

 

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Mobilität

Bei der weiteren Entwicklung unserer Gemeinde wollen wir die Kombination von Zu-Fuß-gehen, Fahrrad und öffentlichem Transport ausbauen und eine attraktive und komfortable Alternative zum Auto bieten.

Das bereits in Auftrag gegebene Projekt „sëchere Schoulwee“ und das Mobilitätskonzept unserer Gemeinde müssen weitergeführt und an die anstehenden nationalen Änderungen (Tram ab 2018) angepasst werden.

Im Bereich öffentlicher Transport sind Anpassungen notwendig um kürzere Frequenzen der Hauptlinien in den Spitzenstunden sowie am Wochenende zu erreichen. Für den Bereich Fahrrad setzen wir uns weiterhin ein für sichere Fahrradstrecken (Roodt-Syr nach Mensdorf, zwischen den Vierteln „A Millesch“, „Gronn“ und Schulkomplex, sowie eine bessere Einbindung unserer Fahrradwege in das nationale und regionale Netz.

Im Bereich Elektro-Mobilität ist jetzt eine gute Planung wichtig um diese umweltfreundlicheren Verkehrsmittel auch in unserer Gemeinde im alltäglichen Gebrauch zu fördern.

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Naturschutz

déi gréngwaren und sind sich der Bedeutung von Natur, Landschaft und Biodiversität seit ihrer Gründung bewusst. Ziel kann nur ein Miteinander von Natur und Mensch sein, zum Schutz der Natur und zur Lebensqualität für die Einwohner.  Dank konkretem Vorgehen haben wir dies auch in der Gemeinde erreicht.

Unser Mitwirken in naturrelevanten Syndikaten und Initiativen wie der Flusspartnerschaft Syr, unser Einsatz für die Ausweisung von kommunalen Naturschutzgebieten und Wasserschutzzonen und nicht zuletzt konsequenter Pestizidverzicht und systematisches Durchgrünen unserer Ortschaften war und wird auch weiter eine Selbstverständlichkeit sein.

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Energie und Klimaschutz

Die Themen Energieverbrauch und Klimaschutz hängen sehr eng zusammen, und eine Minderung des Energieverbrauchs ist wohl der beste Klimaschutz. Deshalb wollen wir alle Projekte in der Gemeinde unter dem Aspekt des Energiesparens und der Energieeffiziens beurteilen.

Wir wollen aktiv auf unsere Mitbürger zugehen und mit Hilfe unseres Energieberaters und des gemeindeeigenen Subsidien Reglements sowohl unseren Verbrauch mindern, als auch die erneuerbaren Energieformen fördern.

Des Weiteren streben wir eine Verbesserung unserer Leistungen im nationalen Klimapakt sowie im internationalen Klimabündnis an.

Einige Projekte sind wohl besser im regionalen Verbund zu realisieren doch wollen wir den Energiebereich sehr genau verfolgen um interessante wirtschaftliche Entwicklungen früh zu erkennen und für unsere Gemeinde zu nutzen.

Abfallwirtschaft

In diesem Bereich streben wir eine Verbesserung der freien Öffnungstage des Recyclingcenters Muertendall (geführt vom Gemeindesyndikat SIGRE) an, sowie ein Ausbau unseres Projektes Second-Hand-Corner (kurz: SHC). Die Idee eines Repair-Café (reparieren anstatt weg werfen) wird auch zu einer Minderung unseres Abfalls beitragen.

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Wasserwirtschaft

Die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser ist ein Grundrecht aller Bürger. Deshalb war der Schutz der gemeindeeigenen Quellen einer der Programmpunkte mit denen déi gréng in die letzten Gemeindewahlen gingen. Dank der beharrlichen Bemühungen der aktuellen Gemeindeführung, wurde vor kurzem das großherzogliche Reglement bezüglich der Schaffung von Schutzzonen für unsere Quellen auf dem Widdebierg veröffentlicht. 

Wasserschutz beschränkt sich allerdings nicht auf Trinkwasserquellen. Über unsere Mitarbeit bei der Flusspartnerschaft Syr, haben wir in den vergangenen sechs Jahren eine Reihe von Maßnahmen in die Wege geleitet, mit Hilfe derer der Zustand unserer Gewässer verbessert wird. Vieles bleibt noch zu tun. Deshalb werden wir uns auch weiter bemühen die Syr und ihre Zuflüsse wieder in einen naturnahen, sauberen Zustand zu bringen.

Auf der Grundlage einer Studie über den gesamten Lauf der Syr und ihrer Nebenflüsse auf dem Gebiet unsere Gemeinde, werden wir auch in Zukunft weitere Maßnahmen durchführen lassen, um die Bürger und ihr Besitztum besser vor Hochwasser zu schützen.